Aquafaba

Vegan, vielseitig und super billig – das ist Aquafaba. Hinter dem spektakulär klingenden Namen, der sich vom lateinischen „aqua“ (Wasser) und „faba“ (Bohne) ableitet, verbirgt sich nichts anderes als ganz einfach das Abtropfwasser von Bohnen oder Kichererbsen aus der Dose. Bisher haben wir es wohl alle immer weggeschüttet, doch damit ist jetzt Schluss. Ab sofort ist es ein neues Highlight in der veganen Küche und kann hervorragend als Eischnee-Ersatz zubereitet werden. Doch nicht nur als Hauptzutat für süße Baisers oder Macarons lässt sich Aquafaba prima verwenden, sondern auch in der herzhaften Küche findet das „Bohnenwasser“ zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten: Es verleiht den veganen Varianten von Butter, Mayonnaise oder auch Käse ihre erwünschte Konsistenz und kann bei der Herstellung von Pesto sogar Öl ersetzen. Aquafabe ist damit ein ausgezeichneter und vor allem günstiger Ersatz zu den bisher industriell hergestellten Alternativen für Eiklar.

Die Basis für einen solchen veganen (süßen) Eischnee besteht dabei  aus ganz banalen Zutaten: Kichererbsenwasser, Zitronensaft, Backpulver, Vanillezucker, Puderzucker und Guarkernmehl. Letzteres dient dabei in erster Linie der Bindung, damit es auch schön steif bleibt und nicht zerläuft. Die Verhältnisse sind von der jeweiligen Menge Kichererbsenwasser abhängig. Ein Grundrezept findest du zum Beispiel auf der Webseite von EatSmarter