Carob

Vielleicht ist Dir schon mal dieser Begriff untergekommen, auch wenn er noch nicht ganz so geläufig und verbreitet ist. In den Biomärkten gibt es dieses ominöse Carob jedenfalls schon lange. Es ist ein braunes Pulver, das aus den getrockneten Früchten des Johannisbrotbaums hergestellt wird. Johannisbrotkernmehl kennst du vielleicht bereits, aber auch die Frucht bzw. das Pulver daraus solltest du unbedingt kennen lernen. Es ist eine gesunde (vielleicht sogar die gesündeste) Alternative zu Schokolade und ist voll mit Nährstoffen.

Carob schmeckt nicht nur wie Schokolade, du kannst es auch wie Kakaopulver verwenden. Es enthält jedoch kaum Fett und künstlichen Zucker und ist damit hervorragend für LowCarb, Paleo und andere Ernährungsformen, die auf Natürlichkeit und Kohlenhydratverzicht basieren, geeignet. Neben dem hohen Anteil an Ballaststoffen, der sich super auf die Verdauung auswirkt, punktet Carob zusätzlich mit einer ordentlichen Portion Betacarotin, Calcium und Eisen. Auch empfindliche Personen können von dem Pulver profitieren und bedenkenlos naschen, denn es enthält kein Theobromin und auch kein Koffein.

Verwendet wird Carob wie Kakaopulver. Vor allem in der süßen Küche und beim Backen hat sich die Schokoladen-Alternative bereits etabliert. Da Carob über eine hohe natürliche Süße verfügt, kann wiederum an Süßungsmittel – insbesondere raffiniertem Zucker – und damit an Kalorien eingespart werden, wenn das Pulver zum Einsatz kommt. In einigen Läden gibt es Carob inzwischen auch schon als Raspel, Tafeln und Aufstrich zu kaufen.