Pofiber

Was für ein ungewöhnlicher und komisch klingender Name… dahinter verbirgt sich jedoch etwas ganz simpel-banales, nämlich Kartoffelfasern. In Deutschland sind sie noch nicht wirklich verbreitet, in den skandinavischen Ländern sind sie jedoch schon lang ein wesentlicher Bestandteil des LowCarb-Alltags.

Kartoffeln und LowCarb? Das passt doch nicht! Prinzipiell ja – aber Kartoffelfasern, die wirklich aus herkömmlichen Kartoffeln hergestellt werden, sind da eine Ausnahme. Sie enthalten fast keine Stärke mehr. Diese wurde ihnen mitsamt ihrem gesamten Wasser entzogen und der übrig gebliebene Rest wird gemahlen. Das Ergebnis: kohlenhydratarme, ballaststoffreiche Kartoffelfasern mit einem enormen Quellvermögen.

Verwendet werden die Kartoffelfasern in vielen Bereichen der Speisenzubereitung: zum Backen, zum Andicken von Soßen und Suppen, als Beimischung und Bindung von Gemüsepürees oder einfach überall, wo eine leichte herzhafte Kartoffelnote gewünscht würd. Denn trotz des Entzugs von Wasser und Stärke bleibt der Geschmack nach Kartoffeln weitestgehend erhalten.

Aufpassen musst du nur, wenn du die Fasern zum Binden hernimmst, dass du immer kontinuierlich und gleichmäßig weiterrührst, da sich sonst Klumpen bilden und die gewünschte Bindung ausbleibt. Auch mit der Menge solltest du anfangs sparsam sein und dich langsam steigern, sonst hast du am Ende statt einer appetitlichen Soße klebrig-klumpigen Kleister J

Zu kaufen gibt es die Kartoffelfasern problemlos in vielen Onlineshops, zum Beispiel auf Amazon oder auch in gutsortierten Reformhäusern sowie Biomärkten.

Tolle Rezepte und Inspirationen zur Verwendung von Kartoffelfasern inkl. Mengenangaben beim Austausch mit zum Beispiel Weizenmehl findet du auf happycarb.de oder bald hier bei ESSEN OHNE